Mit der Leistung einer Taschenlampe um die Welt

Südwestpresse 2010-11-11

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Dieser Artikel erläutert auch dem Laien, was QRPFunkbetrieb mit kleiner Sendeleistung ist und was damit möglich ist. Den Vergleich mit der Leistung einer Taschenlampe bringe ich auch immer mal wieder.

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Community "Amateurfunk - Brücke zur Welt"

Seit Kurzem bin ich Mitglied der [external link] Community "Amateurfunk - Brücke zur Welt", wie man auf der rechten Seite meiner Homepage (Standardansicht) erkennen kann.

Was ist das?

Das ist ein soziales Netzwerk im Internet, ähnlich wie [external link] Facebook oder [external link] SchülerVZ. Es funktioniert allerdings etwas anders. Die Inhalte werden nicht auf den Servern des Betreibers abgelegt, sondern auf der eigenen Homepage. Großer Vorteil: so bleibt man Herr über seine Daten! Die Inhalte werden dann über RSS-Feeds ständig auf Neuigkeiten überprüft.
Beim Besuch der Community-Homepage werden die neuesten Informationen der Mitglieder in Kurzform angezeigt. Bei Interesse an einem Thema klickt man sie an und wird dann auf die Homepage des Mitglieds weiter geleitet, wo man dann weiter lesen kann.

Außerdem kann man die Inhalte der Mitglieder kommentieren und Kurznachrichten á la [external link] Twitter (auch mehr als 140 Zeichen) loswerden.

Kritisch sehe ich die Möglichkeit, sich mittels eines bereits vorhandenen Accounts bei Facebook, Twitter, Google, Yahoo, OpenID oder yiid anzumelden. Damit macht man sich für die Betreiber dieser Services transparenter, da die Login-Daten ja miteinander verknüpft werden müssen und diese Informationen dann irgendwo auf der Welt herumliegen, evtl. auch gehackt werden können usw.
Aber es geht ja auch mit einem separaten Account beim Betreiber [external link] sixgroups.com (INSTANT Communities GmbH in Hamburg).

Was soll das?

Für mich gab es zwei Hauptgründe dort mitzumachen:

  • meine eigene Homepage bekannter zu machen
    Über die Community ergibt sich ein Schneeballeffekt, da die Mitglieder auf Ihren eigenen Homepages die Inhalte der anderen Mitglieder automatisch verlinken können.
  • Kontakt zu Gleichgesinnten
    Gerade private Amateurfunk-Homepages bieten oft sehr interessante Informationen, z.B. Bauvorschläge, Berechnungsgrundlagen für Antennen und Schaltungen etc., für die man in der Fachliteratur oft lange suchen muss. Hier können sie gebündelt werden.
    Vielleicht kann man ja auch mal ein Treffen "on air" und/oder in der realen Welt organisieren.

Mach mit!

Falls Du ebenfalls eine eigene Amateurfunk-Homepage betreibst, solltest Du mitmachen, damit die Community größer und vielseitiger wird.

Aber auch ohne eigene Homepage kannst Du Mitglied der Community werden und so über neue Infos der Mitglieder auf dem Laufenden bleiben.
Außerdem funktioniert der Kurzmitteilungsservice auch ohne eigene Homepage. Mit diesem kann man auch andere interessante Seiten verlinken, Fotos hochladen oder verlinken sowie Videos (z.B. bei YouTube) verlinken.

Ich wünsche dieser Community viel Erfolg und regen Zuwachs!

 

 

 

Neues Online-Medium: amateurfunk-magazin.de

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Seit einigen Monaten gibt es neues Online-Magazin zum Thema Amateurfunk: [external link] amateurfunk-magazin.de. Gegründet hat es Wilfried Klein, ein Funkamateur und Online-Journalist. Die sehr interessanten Beiträge aus vielen Gebieten des Amateurfunks kommen aber auch von anderen Autoren, wie z.B. Stephanie Heine, DO7PR, der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit beim DARC.

Als besonderer Service wird Funkamateuren oder Ortsverbänden auch eine kostenlose Sub-Domain angeboten, unter der sie dann eigene Inhalte veröffentlichen können.

Weiter so! Ich werde sicher öfters vorbei schauen.

 

 

 

Neue Web-Site der SOTA-Gruppe Schweiz

Die SOTA-Gruppe Schweiz hat einen sehr schönen neuen Web-Auftritt: [external link] hb9sota.ch. Besonders gefallen mir die Bilder im Bereich Mitglieder, die einen interessanten Überblick über die jeweils verwendete Ausrüstung geben.

 

 

Was für ein Empfang

Süddeutsche Zeitung 2010-09-20

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Mal ein ganz anderer Beitrag zum Thema Amateurfunk: die SZ stellt den Fotografen Frank Herfort vor, der eine Bildreihe mit Funkamateuren (Pressedeutsch wie üblich: "Amateurfunker") und Ihren Geräten gemacht hat.

Beim Betrachten der Bilder werde ich das Gefühl nicht los, dass sie das allgegenwärtige Vorurteil über Funkamateure bestätigen: das sind alles eigenbrödlerische Freaks, ein wenig abgehoben vom "richtigen" Leben (neuerdings auch [external link] Nerds genannt). Aber vielleicht sind wir ja tatsächlich so und merken es nur selbst nicht.

Allerdings äußert sich der Fotograf im Interview durchaus positiv und meiner vom Amateurfunk ausgehenden Faszination entsprechend: "Mit einem Radioempfänger oder Funkgerät ist man absolut autark und auf kein Mobilnetz, keinen Mobilanbieter, keinen Vertrag angewiesen. Mit einfachen Mitteln so ein Ding zu bauen, und dann mit einem Budget von 7,50 Euro nach Australien zu funken, ist schon beeindruckend."
7,50 EUR für ein Funkgerät - oder auch nur einen einfachen CWMorse-Code-Sender - scheint mir ein wenig knapp bemessen, es sein denn man rechnet das Material aus der Bastelkiste mit 0 EUR - aber nun denn.

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Erfreuliches Ergebnis der zweiten Kraichgau FM Session

 

Inzwischen hat der OV Kraichgau (A22) die Ergebnisse der 2. FM-Session (siehe [internal link] mein Blog-Eintrag vom 2010-08-01) bekannt gegeben:
[external link] http://www.darc.de/distrikte/a/22/fm-session/ 
(Details hier: [external link] FM_SESSION_SOMMER2010_Auswertung.pdf)

Das ist für mich doch recht erfreulich ausgefallen: in der Gesamtwertung bin ich auf Platz 3 gelandet und in der Einzelwertung auf 70cm sogar auf Platz 1 (punktgleich mit DL5UP, jedoch etwas schneller).

Das macht dann doch gleich noch mehr Lust auf's nächste Mal (auch wenn hauptsächlich der olympische Gedanke zählt).

 

 

 

Die Letzten holt der Fuchs

Frankfurter Rundschau 2010-08-16

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Ein sehr informativer Artikel über die deutschen ADRFAmateurfunkpeilen-Meisterschaften 2010. Vor Allem wurde der Ablauf einer "Fuchsjagd" auch für Laien verständlich und korrekt dargestellt - Qualitätsjournalismus auch im Kleinen bei der FR!

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Endlich aufgewacht - Sonne tritt in aktives Stadium ein

Deutschlandfunk 2010-08-05

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Auch hiernach bestätigt sich, dass das Sonnenfleckenminimum nun endlich ein Ende hat. Die Dauer der Sonnenfleckenzyklen unterliege einer Schwankungsbreite von 7 bis 15 Jahren. Somit wäre das vergangene Minimum eigentlich ganz normal.

Wenn man sich mal mit den komplexen Vorgängen innerhalb der Sonne beschäftigt hat (sehr schöne Artikelserie im [external link] FUNKAMATEUR, Hefte 6, 7, 8 / 2010!), wundert es einen nicht, dass man danach keinen Wecker stellen kann!

Auf jeden Fall lässt die Nachricht auf bessere ConDX in der nächsten Zeit hoffen.

[external link] Link zum Audio-Beitrag (mp3) 

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Zweite Kraichgau FM Session

Am Sonntag, dem 1. August 2010, fand die zweite [external link] Kraichgau FM Session statt. Dies ist ein lokaler Kurz-Contest auf dem 2m- und 70cm-Band. Da dieser insbesondere auch für Portabelbetrieb konzipiert war, war ich dieses Mal dabei, nachdem ich beim ersten Mal im Dezember 2009 aufgrund anderer Termine nicht teilnehmen konnte.

Standort

Zunächst habe ich mir per Google Maps / Earth einen guten Standort ausgeguckt, der 1. nicht so weit von meinem Wohnort Ettlingen entfernt sein und 2. praktisch Sichtverbindung in den Kraichgau (ungefähr das Gebiet im Dreieck Heidelberg, Pforzheim, Heilbronn) haben sollte. Die Wahl fiel auf Dobel am nördlichen Rand des Schwarzwaldes. Neben dem dortigen Wasserturm, der fast die höchste Stelle des Ortes markiert, befindet sich eine große Wiese auf 720m Höhe ü.NN. mit freiem Blick Richtung Norden.

Ausblick vom Dobel
Ausblick vom Dobel

Wasserturm Dobel
Wasserturm Dobel

Ausrüstung

Natürlich wollte ich die Sache möglichst professionell angehen, weshalb mir die Gummiwendelantenne meines [internal link] FT-817ND nicht ausreichte. Deshalb nahm ich meine bewährte "Fischgräte" nach [external link] DL4KCJ und meinen Alu-Teleskopmast mit.

Mast mit Antenne
Mast mit Antenne

Die Antenne hatte ich ausnahmsweise vertikal montiert (nicht ganz ideal bei Alutragrohr), da ich davon ausging, dass viele mit Handfunkgeräten oder mobil teilnehmen würden. Es ist ja ein reiner FM-Wettbewerb.

Ich war etwas spät dran, aber nach ca. 20 Minuten Aufbau, gut 5 Minuten vorm Contest-Beginn, war ich QRV.

Contest-Betrieb

Die ersten 10 Minuten verliefen contest like etwas hektisch. Aber kurz danach hörte man fast nur noch die selben Stationen, die man natürlich bereits im Log hatte. Dann und wann kamen aber noch neue Stationen hinzu, auch solche, die eher zufällig in den Contest hinein geraten sind, aber dann doch brav Rapports und QSO-Nummern verteilten. Insgesamt schätze ich das Teilnehmerfeld auf ca. 10 Stationen, von denen wahrscheinlich jeder jeden gearbeitet hat. Ich bin mal gespannt auf die Auswertung.

Nach einer Stunde war dann QSY auf 70cm angesagt. Dort war das Teilnehmerfeld noch übersichtlicher und nach spätestens einer viertel Stunde abgearbeitet. Ich hörte danach nur noch die Klubstation DK0KG/p des veranstalteneden OVs Kraichgau (A22) fleißig CQ rufen, jedoch ohne große Resonanz.

DL3BC/p in action
DL3BC/p in action

sonst noch

Deshalb habe ich dann die Antenne in horizontale Polarisation gebracht und mich in den SSB-Bereich begeben. Ganz schön mutig, hier an einem Sonntag-Nachmittag ohne besondere Bedingungen CQ zu rufen! Nach einigen vergeblichen Rufen hörte ich dann jedoch eine französische Station ebenfalls CQ rufen, die dann auch noch ins Log kam, wenn auch die Verbindung extrem an der Grasnarbe war. Zum Glück war die Gegenstation technisch wesentlich besser ausgerüstet als ich (4x 23-Element Flexa-Yagi, damit kann man EME machen)!
Danach habe ich mein Glück dann noch auf 2 Meter SSB versucht. Es kam noch eine Verbindung nach Kassel zustande, die ebenfalls so an bzw. unter der Grasnarbe war, dass der QSO-Partner leider meinen QTH-Locator trotz zig-maliger Wiederholung nicht aufnehmen konnte.
Es folgten noch ein paar Klön-QSOs in die nähere Umgebung (Neustadt/Weinstraße, Landau, Wörth, Karlsruhe) mit natürlich mehr als ausreichenden Rapporten, bevor ich dann langsam Hunger bekam und alles wieder abbaute.

Fazit:

Alles in Allem war es trotz geringer Teilnehmerzahl bei der FM Session ein netter Funknachmittag in freier Natur. Ein Vorteil war, dass man durchaus auch noch Zeit für einen kurzen Schnack hatte.
Vielen Dank an die Veranstalter für die Vorbereitung und nun folgende Auswertung. Es ist zu wünschen, dass dieser Wettbewerb künftig bestehen bleibt und nach und nach mehr Teilnehmer an sich zieht. Ich würde jedenfalls raten noch durchzuhalten!
Um die Attraktivität des Wettbewerbs zu erhöhen, könnte man die Regeln vielleicht dahin gehend ändern, dass die Punktzahl (zusätzlich?) von der überbrückten Entfernung abhängig ist. Damit würde man auch einen Anreiz für Teilnehmer außerhalb der näheren Umgebung des Kraichgaus geben (ähnlich des [external link] BBT, der ja auch Teilnehmer weit außerhalb Bayerns hat).

 

Noch zwei Impressionen:

FT-817ND und Log
FT-817ND und Log

Mein Standort mit Wasserturm 
Mein Standort mit Wasserturm

 

 

 

 

 

Erprobung der Maßbandantenne "im Feld"

Nach dem [internal link] verregneten Bastelnachmittag folgte ein trockener, aber nicht zu heißer Sommersonntag. Ideale Bedingungen also, um die fertig gestellte Portabel-Antenne auszuprobieren.

Da unser Garten für einen Dipol voller Länge für das 80m-Band zu klein ist, ging's raus "auf's Feld". In der Nähe gibt es eine Hochebene mit Feldern und einigen Obstbäumen, die mir geeignet schien. Die Aufhängung sollte als Inverted-V an meinem 12m-GFK-Mast von Spiderbeam erfolgen.

Auf dieser Hochebene befindet sich auch ein Jägerhochsitz, an dem ich den Mast zunächst befestigen wollte. So bräuchte ich, keine zusätzliche Abspannung, was das Aufstellen ganz allein enorm erleichtern würde. Aufstellen und Befestigen ansich waren auch kein Problem, jedoch erwies sich das Mittelteil des Dipols wohl doch als ein wenig zu schwer, so dass sich der Mast heftig durchbog:

durchgebogener Mast

Der recht starke Wind machte die Angelegenheit nicht weniger bedrohlich, so dass ich mich entschloss, den Mast wieder einzuholen und das Mittelteil direkt am Jägerhochsitz zu befestigen.

Befestigung des Mittelteils am Hochsitz

Jägerhochsitz mit KW-Antenne
Wohl der einzige Jägerhochsitz mit KW-Antenne in DL!

Der Speisepunkt war nun immerhin auch noch in 5-6 Metern Höhe und die Enden wurden so abgespannt, dass sie ca. 1m über dem Boden waren.

Dipolende abgespannt
Dipolende abgespannt

Theoretisch hatte ich für Resonanz bei 3,6 MHz eine Länge von ca. 19,8m für jede Hälfte errechnet (ca. 3% kürzer als ein gestreckter Dipol). Praktisch erwies sie sich als zu lang. Da ich meinen Antennenanalysator mitgenommen hatte, war dies ruckzuck klar: die Resonanz lag bei ca. 3,37 MHz. Per Dreisatzrechnung ist dann aber die korrekte Länge (ca. 18,5m) schnell ermittelt und dank Maßbandskala auch schnell eingestellt.

In der Praxis musste die Antenne also über 1m kürzer sein als berechnet, um resonant zu sein. Ich führe dies hauptsächlich auf die geringe Höhe der Strahlerenden über Boden (ca. 80-100cm) sowie die aufgerollten Endstücke der Maßbänder zurück. Letztere wirken wie Endkapazitäten, also zusätzlich mechanisch verkürzend bzw. elektrisch verlängernd.

Ich bin mal gespannt, ob die Werte an anderem Ort reproduzierbar sind.

Da die Antenne nun schon mal hing, habe ich noch zwei QSOs in PSK31 gefahren bevor es dann aufgrund des Winds auch etwas kühl wurde und ich alles wieder eingepackt habe.

Stillleben mit Funkgerät und MDA
Stillleben mit Funkgerät und MDA

DL3BC/p in action!
DL3BC/p in action!

DL3BC/p in action, die Zweite!
DL3BC/p in action, die Zweite!

Schöne PSK31-Signal aus PA auf dem MDA!
Schöne PSK31-Signale aus PA auf dem MDA!

Fazit:

  • Der Maßbanddipol ist praktisch zum Mitnehmen.
  • Jedes (Amateurfunk-)Band ist einfach einstellbar.
  • Das Mittelteil ist evtl. etwas zu schwer für die oberste Spitze des sonst sehr stabilen Spiderbeam-Masts => ich baue vielleicht nochmal eines ohne Balun/Mantelwellensperre.
  • Die Maßbänder haben eine höhere Windlast als einfache Drähte, was aber bei 1cm Breite noch nicht zu kritisch ist.
  • Beim Hantieren mit den Bändern sollte man evtl. Arbeitshandschuhe tragen, da man sich damit schneiden kann.
  • Es hat Spaß gemacht, damit zu experimantieren (und das ist das Wichtigste)!

 

 

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