Ham Radio for Peace

For Paris 13 Nov 2015:

Ham Radio for Peace

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Reizwort "Elektrosensibilität"

Ich bin ja eigentlich jemand, den nichts so leicht aus der Ruhe bringt (jedenfalls nach außen hin), aber wenn ich auf Menschen treffe, die meinen, von "Strahlung", "Elektrizität", "Strom" oder, oder..., Kopfschmerzen oder andere Symptome zu bekommen, stellen sich bei mir (mindestens) die Nackenhaare auf!

Hier ein paar Beispiele aus meinem näheren und entfernteren Bekanntenkreis (nix erfunden, jedoch sinngemäß wieder gegeben, ehrlich!):

Funkwecker

Funkwecker

"Was?! Du hast einen Funkwecker auf Deinem Nachttisch stehen?!! Kein Wunder, dass Du an Krankheit XY leidest!"

"Hä? Was? Warum das denn?"

"Naja, der strahlt doch die ganze Nacht Funkwellen ab!"

"Aha - alles klar!" <nackenhaarsträub> und in Gedanken: "Auha, nun mal gaaaaaaanz ruhig bleiben! Ich will es mir mit E. ja nicht verscherzen, wir laufen uns ja fast täglich über den Weg."

Bild: von Hannes Grobe (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Babyphon

Babyphon"Unsere Nachbarn haben jetzt ein Babyphon in ihrem Schlafzimmer, das Wand an Wand mit unserem liegt. Seit dem schlafe ich so unruhig."

"Ahja!" <fußnägelaufroll> und wieder gaaaaanz cooooool bleiben!

Bild: By Cschirp (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Mikrowelle

Bild: By Ellywa at nl.wikipedia [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5], from Wikimedia Commons

Mikrowelle"Bekannte von mir fühlen sich jedes Mal, wenn ihr Sohn sie besucht, so unwohl und konnten sich nicht erklären warum."

"Haben sie sich mit ihm gestritten oder warum?"

"NEIN! Jetzt wissen sie, dass er ein Mikrowellengerät hat, mit dem er sich (ganz der Junggeselle) sein Essen zubereitet."

"Ach so! So einen Fraß mag ich auch nicht. Aber das ist doch seine Sache. Deshalb muss man sich doch nicht verkrachen!"

"Neee, doch nicht wegen des Essens! Nein, die Mikrowelle strahlt doch, er nimmt die Strahlung durch das Essen auf und verteilt sie dann überall in seinem Umfeld, also auch wenn er bei seinen Eltern zu Besuch ist. Und das spüren die dann."

"Na klar ist die so genannte Mikrowellenstrahlung potenziell gesundheitsschädlich. Aber haben Sie sich schon einmal mit dem Wirkmechanismus von Mikrowellenstrahlung beschäftigt? Die wirkt 1. nur so lange sich die Speise im Mikrowellengerät befindet und 2. ist das Essen danach zwar heiß, aber es strahlt die Mikrowellen NICHT ab und es sind auch keine 'drin'! Und außerdem (3.) ist das Mikrowellengerät so abgeschirmt, dass keine Strahlung nach außen dringen kann. Somit KANN auch der Sohn nach Zubereitung und Verzehr einer Speise 'aus der Mikrowelle' NICHT STRAHLEN!" <lautwerd> <gereiztfühl>

"Ja, da sind Sie also auch auf die Argumente der Industrielobby hereingefallen! Das sagen die doch nur, um uns zu beruhigen und ihre schädlichen Produkte weiter verkaufen zu können!"

Hirn!!!!In Gedanken: "Herr, lass Hirn regnen!!!"
Aus meinem Mund kommt aber: "Es gibt nun einmal bestimmte Naturgesetze, nach denen sich alles im Universum verhält. Ich habe übrigens Elektrotechnik studiert und nehme für mich in Anspruch, diese im Großen und Ganzen verstanden zu haben!"
Bild: von artwork by Patrick J. Lynch, Kuebi = Armin Kübelbeck [Public domain oder CC BY 2.5], via Wikimedia Commons

"Ja, diese Naturgesetze sind aber alle falsch! Sie berücksichtigen nie die feinstofflichen Komponenten..."

Wieder in Gedanken: "FEINSTOFFLICH!! Noch so ein Reizwort!"
Gesprochenes Wort "So! Ich muss dann mal los. Schönes Wochenende noch!"

Fazit

Gegen solche Argumente kommt man einfach nicht an! Leider sind diese Menschen absolut unzugänglich für naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Sicher haben wir noch nicht alles zwischen Himmel und Erde erforscht, aber einfach alles anzuzweifeln, was durch wissenschaftliche Studien mehrfach belegt ist, nur weil es in die eigene verquaste Ideologie nicht passt, ist auch kein Weg, auf dem eine fruchtbare Diskussion möglich wäre.
Schade! Andererseits habe ja nicht ich die Kopfschmerzen ;-)

PS:

Angeregt wurde ich zu diesem Traktat durch die [external link] Meldung auf der DARC-Website zum [external link] Bericht der EU-Kommission zu EMF-Hypersensibilität [in englischer Sprache], der auch mal wieder zu dem Schluss kommt, dass von elektromagnetischen Feldern keine Schädigung der Gesundheit ausgeht - vorausgesetzt natürlich, dass die gesetzlichen Grenzwerte etc. eingehalten werden!

 

 

 


Jagd nach Kontakten von weit her

Deutschlandradio Kultur, 2015-05-05

Scree Shot

Ein recht ausführlicher Bericht über den Amateurfunk wurde in der Sendung "Studio 9" im Programm des Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt. Im Interview und auch im Live-QSOFunkgespräch war [external link] Uli, DL8RO, zu hören.

Hier findet man den Beitrag zum Nachlesen und auch zum Anhören:

[external link] Link zum Artikel

Leider gefällt mir das vom Redakteur und Uli gesprochene Schlusswort überhaupt nicht:

"Hier im Clubraum gibt's [...] kaum Jugendliche. Die sind für diese Technik schwer zu begeistern, erzählt Uli Hergett:

'Und wenn wir sagen, wir funken mit den USA, oder Neuseeland oder Australien oder weiß Gott mit wem, dann sagen die toll! Ich nehme mein Handy, dann telefonier ich mit meinem Kumpel, der ist auch grade in Neuseeland. Die Faszination ist nicht mehr die gleiche.'"

Meine Meinung:
Doch! Die Faszination, ohne fremde Infrastruktur (Handy-Netz, Internet) weltweit zu kommunizieren, ist immer noch die Gleiche bei Alt und Jung!! Das beweisen einige DARCDeutscher Amateur Radio Club-Ortsverbände, die aufgrund erfolgreicher Jugendarbeit einen enormen Mitgliederzuwachs bei Jugendlichen verzeichnen, wie z.B. der [external link] OV Kraichgau (A22) in meiner näheren Umgebung.

Man muss die Jugend nur dort abholen, wo sie steht. Das geht nicht mit OV-Abenden, auf denen nur über die neuesten Zipperlein geklagt wird, aber kaum ein Wort über den Amateurfunk fällt. Und auch nicht mit Öffentlichkeitsveranstaltungen, bei denen ein (meist ziemlich alter) Funkamateur hinter einem Turm von komischen Geräten hockt, aus dem unverständliche Geräusche dringen und der dann sagt: "Toll, das war gerade mein Funkfreund auf Mallorca!"

Funker finden vermissten Österreicher in Nepal

FM4 ORF, 2015-05-03

Screen Shot

Auch bei dem Erdbeben in Nepal sind es wieder Funkamateure, die helfen, die Kommunikation in das Katastrophengebiet herzustellen.

Diese Hilfe wird genutzt, um Hilfsaktionen zu koordinieren, aber auch, um Vermisste aufzuspüren, wie in diesem Fall, über den das Programm FM4 des österreichischen Rundfunks berichtet.

[external link] Link zum Artikel

 

Hier noch ein weiterer Beitrag aus gleicher Quelle über den aktuellen Notfunk in Nepal und diessen internationale Unterstützer:

[external link] Link zum Artikel

 

Kann man nicht meckern: Ergebnis der Kraichgau FM-Session vom Dezember online

Ich hatte am 28.12.2014 mal wieder an der [external link] Kraichgau FM-Session [internal link] teilgenommen. Inzwischen sind die Ergebnisse [external link] online.

Gesamtergebnis der Kraichgau FM-Session am 28.12.2014

Angesichts meiner eher spartanischen Ausstattung (Magnetfußantenne auf dem Autodach, 5W Ausgangsleistung) gibt es an meinem 8. Platz in der Gesamtwertung nichts zu meckern.

Allerdings fällt der ernorme Punktevorsprung des Erstplatzierten DL0PH (Clubstation des DARC OV Pforzheim, A12) gegenüber dem Rest des Teilnehmerfeldes auf: 75% mehr Punkte als der Zweite (und fast 3x so viel wie ich - naja, das war nicht so schwer), obwohl er in der gleichen Kategorie (max. 7 Watt Ausgangsleistung, ohne Stromversorgung aus dem Netz) angetreten ist.

Daher interessierten mich sehr die verwendete Antenne und der Standort. Und ich bin über Umwege auf der [external link] Facebook-Seite des OVs Pforzheim fündig geworden: den Bildern nach zu urteilen wurde ein Vertikal-Rundstrahler (vmtl. von [external link] Diamond) verwendet; der Standort war demnach in [external link] Neulingen, nördlich von Pforzheim in ca. 300m NHNNormalhöhennull = ü.N.N.. Höhe hatte ich deutlich mehr (700m NHN), Antennengewinn allerdings deutlich weniger (0 dBdDezibel gegenüber Dipolantenne).

Was lernen wir daraus?
Beim nächsten Mal werde ich wieder eine bessere Antenne verwenden! Sicher trugen auch noch andere Kriterien, wie gute Betriebstechnik aufgrund von Contest-Erfahrung etc., zum Erfolg von DL0PH bei.

zur Info:
Der Termin für die nächste FM-Session steht auch schon fest: Sonntag, 19.07.2015, also bis dahin: AWDHAuf Wiederhören!

 

 

 

"Unboxing plus" des Antennentuners LDG RT-100

Ich plane meinen "Antennenpark" demnächst um eine vertikal polarisierte Antenne zu bereichern. Diese soll auf möglichst allen KWKurzwelle-Bändern vom 30mentspricht 10 MHz-Band aufwärts einsetzbar sein. Aus diesem Grund habe ich mich für eine nicht-resonante Antenne entschieden, die über einen direkt am Speisepunkt befindlichen automatischen Antennentuner an die ImpedanzWechselstromwiderstand von 50 Ohm des Antennenkabels angepasst wird.

Zur Antenne werde ich demnächst noch mehr schreiben. Nun erst einmal zum Antennenanpassgerätengl.: Tuner.

Warum soll der Tuner direkt am Speisepunkt der Antenne betrieben werden?

Da die Antenne nicht-resonant konzipiert wird, wird sie auf den Betriebsfrequenzen (in den Amateurfunkbändern) an ihrem Speisepunkt immer ein Fehlanpassung zur Impedanz des Antennenkabels haben. Idealerweise wird diese Fehlanpassung exakt an dieser Stelle ausgeglichen. Sonst kann es vorkommen, dass sich auf dem Antennenkabel [external link] Mantelwellen bilden. Diese wiederum können Störungen in benachbarten TV- und Radiogeräten sowie einen schlechten Wirkungsgrad durch "Verbrennen" der (ohnehin schon geringen) HF-Leistung zur Folge haben.

Folgende Kriterien waren für die Auswahl des Tuners entscheidend:

  • wetterfestes Gehäuse, da der Tuner direkt am Speisepunkt der Antenne, also im Freien, montiert werden soll
  • automatische Abstimmung, da ein Bandwechsel ohne manuelles Nachstimmen möglich sein soll
  • minimal für's Abstimmen erforderliche HFHochfrequenz-Leistung muss 5W oder weniger sein, da ich viel QRPmit kleiner Sendeleistung, max. 5 Watt arbeite
  • maximale HF-Leistung: min. 100W (für den Fall, dass ich doch irgendwann einmal einen "großen" TransceiverFunkgerät habe
  • Zuführung der für den Tuner erforderlichen Betriebsspannung möglichst über das Antennenkabel, anstelle eines separaten Kabels (nice to have, aber nicht zwingend)
  • preislich sollte er auch nicht aus dem Rahmen fallen

Zur Auswahl standen folgende Modelle:

  • [external link] CG-3000 von CG Antenna
    ein viel gelobter Tuner aus chinesischer Produktion
    Preis z.Zt. ca. 280,- €
    schied aus, da die für eine Abstimmung erforderliche HF-Leistung min. 10 Watt beträgt, die ich mit meinem [internal link] Yaesu FT-817ND keinesfalls erreiche
  • [external link] MFJ-993BRT von MFJ Enterprises
    renomierter US-Hersteller
    Preis z.Zt. ca. 350,- €
    schied wegen des Preises aus
  • [external link] RT-100MKII von LDG
    US-amerikanischer Produzent, aber "Made in Taiwan" (was nichts Schlechtes bedeuten muss!!!)
    Preis z.Zt. ca. 280-300,- € (alte Version ohne Fernspeiseweiche/Fernbedienung um 200,- €)
    => hat am Ende das Rennen gemacht, da preislich attraktiv und von den Leistungsdaten passend:
    min. für Abstimmung erforderliche Leistung: 0,1 W (!), max. 125 W (bei FM oder Digi-Modes max. 30 W)
    anpassbarer Imbedanzbereich: 4...800 Ohm
    Außerdem [internal link] betreibe ich bereits seit ca. 4 Jahren einen LDG-Tuner vom Typ Z11 pro II, der sehr zuverlässig funktioniert.

Entschieden und bestellt (kleiner Tipp: unbedingt die Preise vergleichen. Man kann bis zu 10% sparen, wenn man nicht beim bekanntesten deutschen Händler bestellt)!

Und nun zum beliebten und bereits in der Überschrift angekündigten Unboxing:

Lieferumfang:

LDG RT-100 MKII: Lieferumfang

Die "MKII"-Version beinhaltet neben dem eigentlichen Tuner RT-100 (grau, rechts im Bild) auch die Fernspeiseweiche/Fernbedienung RC-100 (schwarz, links unten). Hinzu kommt ein DC-Anschlusskabel und eine Mastschelle für Durchmesser bis 50mm.

LDG RT-100 MKII: Bedienungsanleitungen

Außerdem bekommt man zu RT-100 und RC-100, jeweils zwei Bedienungsanleitungen: Original auf Englisch, Übersezung auf Deutsch (interessanterweise stammt die deutsche Übersetzung vom wohl bekanntesten deutschen Amateurfunk-Verdandhändler, obwohl ich nicht dort bestellt habe).

Tuner LDG RT-100, Anschlussseite (unten):

LDG RT-100 MKII: Anschlussseite (unten)

Zwei mit Gummis gegen das Gehäuse abgedichtete SO-239-Buchsen und eine Schraube für die Erdung.

Tuner LDG RT-100, geöffnet:

LDG RT-100 MKII: geöffnet

Wie zu erwarten: viele Relais, ein paar Induktivitäten auf Ringkernen, sowie einige Kapazitäten und ein Microcontroller zur Steuerung. Die LED beleuchtet das Gehäuse von innen, damit sich die Bauteile im Dunkeln nicht fürchten ;-)

Fernspeiseweiche/Fernbedienung RC 100, von vorn:

RC 100, von vorn

Die Status-LED zeigt nur an, ob die Betriebsspannung eingeschaltet ist, jedoch keinen Tuning-Status. Mit dem "Tune"-Taster kann man den Abstimmvorgang ggf. noch einmal manuell starten. Normalerweise fängt der Tuner aber sobald er mit HF versorgt wird automatisch an zu "tunen".

Fernspeiseweiche/Fernbedienung RC 100, von hinten:

RC 100, von hinten

Wieder zwei SO-239-Buchsen für "angeschirmte Bananenstecker" (die für den Frequenzbereich jedoch vollkommen ausreichend sind!), sowie der Betriebsspannungsanschluss.

Fernspeiseweiche/Fernbedienung RC 100, geöffnet:

RC 100, geöffnet

Nicht viel drin, außer L und C für die Einkopplung der Betriebsspannung.

Kurzer Test:

Nach dem Auspacken (Neudeutsch: Unboxing) habe ich den Tuner zum Funktionstest an meiner bisherigen Antenne, jedoch im ShackFunkbude ausprobiert, da die neue Antenne noch nicht fertig montiert ist.

An dieser ca. 17,2m langen (also ebenfalls auf den Amateurfunkbändern nicht-resonanten) Antenne konnte er auf allen Bändern von 10 bis 80m ein SWR von <1,5 erreichen, auf 160m schaffte er nur 1:2. Die Abstimmung dauerte beim ersten Mal auf einer bestimmten Frequenz maximal 5s. Wenn eine bereits verwendete Frequenz zum wiederholten Mal verwendet wurde, dauert das Abstimmen weniger als 1s (da der Abstimmungswert dann aus dem Speicher gelesen und wieder verwendet wird). Genauso gut funktioniert mein bisheriger Tuner LDG Z11 pro II auch - also kein Grund zur Beanstandung!

 

Weitere Informationen zum LDG RT-100:

[external link] YO9RTF zum RT-100 [in englischer Sprache]

[external link] Herstellerseite [in englischer Sprache]

[external link] Handbuch [in englischer Sprache]

[external link] Nutzerberichte auf eHam.net [in englischer Sprache]

 

 

 

 

 








 

Hoffnung für "Antennengeschädigte" durch mikroskopisch kleine Antennen

Science Magazine, 2015-04-01
Physik-Journal, 2015-04-01

Wie das [external link] Science Magazine und das deutsche [external link] Physik-Journal heute übereinstimmend melden, ist es durch die konsequente Neuauslegung der [external link] Maxwell'schen Gleichungen in Kombination mit den neuesten Fortschritten der [external link] Nano-Technologie gelungen, extrem kleine und doch leistungsstarke Antennen zu entwickeln. weiter lesen...

Screen Shot Science Magazine, 1 Apr 2015

 

Screen Shot Physik-Journal, 1 Apr 2015

Insbesondere die [external link] mikroskopischen Gleichungen Maxwells ermöglichen es demnach bei konsequenter Anwendung im [external link] nano-molekularen Bereich, Antennen zu konstruieren, die eine Ausdehnung von nur 1/1.000.000 der Wellenlänge aufweisen. Dies kommt dem, normalerweise nur zur theoretischen Betrachung von Antennen herangezogenen, [external link] isotropen Strahler ziemlich nahe. Nachteil: die Strahlung erfolgt (wie der Name bereits aussagt) isotrop, d.h. in alle Raumrichtungen; [external link] Richtantennen sind in erster Konsequenz damit also nicht zu konstruieren.

Hier setzt nun ein interdisziplinäres Forschungsprojekt des [external link] Zentrums NanoMikro und des [external link] Instituts für Nachrichtentechnik am [external link] Karlsruher Institut für Technologie (KIT, ehem. Uni Karlsruhe, [external link] an der bereits Heinrich Hertz wirkte) an:
Unter dem [external link] Elektronenmikroskop wurden bereits Antennenformen, wie die bekannte [external link] Yagi-Antenne und verschiedene [external link] Parabolantennen realisiert, die allerdings Ausdehnungen von bis zu 1/500.000 der Wellenlänge haben, was aber angesichts heute verfügbarer Antennen immer noch winzigst ist!

Was hat das nun mit dem Amateurfunk zu tun?

Auf diese Weise werden sich künftig extrem kleine Antennen bauen lassen, die niemanden (keinen Vermieter, keine Elektrophobiker) mehr stören, da sie praktisch unsichtbar sind. Somit können viele Funkamateure, die bislang keine oder nur sehr ineffiziente Behelfsantennen verwenden konnten, aufatmen. Wunderantennen können also endlich wahr werden!

Andererseits dürfte der heute immer noch sehr beliebte Selbstbau von Antennen damit auch der Vergangenheit angehören. Wer hat schon ein Elektronenmikrop in seinem Bastelkeller? Aber vielleicht gibt es auch hier künftig neue Möglichkeiten in Form von [external link] Mikro-3D-Druckern.

Wir gehen davon aus, dass erste Nano-Antennen schon sehr bald auf dem Markt verfügbar sein werden, wie ein [external link] bereits im Dezember 2010 veröffentlichter Artikel im nature Journal nahelegt.

Wir danken hiermit Dr. rer. nat. Primero Ebrill für die ausführlichen Recherchen zu diesem Thema! Einem "Amateur" geht das alles viel zu weit; heutzutage forscht der nämlich nur noch nach dem Stecker, um seine industriell produzierten und käuflich erworbenen Gerätschaften in die Steckdose zu stecken.

Wir werden aber am Ball bleiben und über künftige Fortschritte und Weiterentwicklungen berichten! 

 

 

 


Tolles Video über ARDF ( = Amateurfunkpeilen = Fuchsjagd )

YouTube, 2015-01-08

Alexander Shejnis, UA1AJD, hat ein tolles Video (in englischer Sprache) über den Amateurfunkpeilsport (ARDFAmateur Radio Direction Finding) auf YouTube hochgeladen:

Link zum YouTube-Video

Das ist wirklich eine tolle Werbung für diesen doch eher exotischen Sport und unser Hobby Amateurfunk im Allgemeinen!

 

 

 

Kraichgau FM-Session am 28.12.2014

Am Sonntag nach Weihnachten fand im vergangenen Jahr 2014 wieder die Winterausgabe der [external link] Kraichgau FM-Session statt. Dabei handelt es sich um einen Kurz-ContestWetbewerb auf den UKWUltrakurzwelle-Bändern 2m2-Meter-Band, 145 MHz und 70cm70-cm-Band, 430 MHz. Auf jedem Band wird 1 Stunde lang gefunkt, um möglichst viele andere Teilnehmer zu erreichen. Und wie der Name schon sagt, wird dabei ausschließlich die Modulationsart FMFrequenzmodulation verwendet. Veranstaltet wurde sie, wie immer, vom [external link] Ortsverband Kraichgau des DARCDeutscher Amateur Radio Club.

Ich war auch mal wieder dabei und habe mir wieder meinen Lieblingsstandort auf dem Dobel ausgesucht. Lieblingsstandort deshalb, weil dieser auf ca. 700m üNN liegt und man von dort quasi Sichtverbindung über den gesamten Kraichgau hat, von wo die meisten Teilnehmer aktiv sind.

Dieses Mal war es allerdings dermaßen a....kalt (-10°C!!), dass ich mich entschieden habe, nicht im Freien sondern im Auto zu funken. Somit kam auch nicht meine geliebte Douband-Richtantenne, die "Fischgräte", zum Einsatz sondern eine Mobilantenne mit Magnetfuß auf dem Autodach. Ich habe den Unterschied natürlich bemerkt. Mit der Fischgräte konnte ich praktisch alle Stationen, die ich gehört habe, auch sendemäßig erreichen. Das klappte nun nicht. Alle Stationen, die ich bereits stark angerauscht gehört habe, haben mich anscheinend nicht hören können. Somit gab's eben ein paar Punkte weniger. Dem Spaß hat's jedoch keinen Abbruch getan!!

Hier ein Selfie, wie ich frierend im Auto sitze und funke (der Motor und damit auch die Heizung waren natürlich ökologisch korrekt ausgeschaltet):

DL3BC frierend im Auto bei der Kraichgau FM-Session am 28.12.2014

 

 

 

 

 

Croud Funding-Unterstützer für neuartigen SDR-Empfänger gesucht!

Die Firma [external link] Xivero hat den SDR-Empfänger "XiOne" entwickelt (bislang als Prototyp), der auf den unterschiedlichsten Rechner-Plattformen (Windows, Linux, Mac, Android, iOS) verwendet werden kann. Die Verbindung zwischen Rechner und SDR gestaltet sich einfach, da neben Ethernet und USB hierfür auch WLAN verwendet werden kann.

Neben dem eigentlichen SDR, der einen Bereich von 100 kHz bis 1,7 GHz abdeckt, befinden sich noch je ein ADS-B- und AIS-Empfänger zur Ermittling von Flugzeug- und Schiffspositionsdaten an Bord. Außerdem ist die Verwendung als Spektrumanalysator möglich.

Der SDR kann mit der mitgelieferten, als auch mit fremder Software, wie z.B. SDR#, betrieben werden. Darüber hinaus stellt das Entwicklerteam alle notwendigen Informationen zur Verfügung, damit eine Community Open Source Lösungen auf Grundlage der Hardware entwickeln kann.

Weitere Infos und technische Daten [external link] hier.

Eine finanzielle Unterstützung der Projektes ab 10 USD ist noch bis zum 22. September 2014 möglich. Wenn man sich mit 159 USD (ca. 122 EUR) beteiligt, erhält man einen XiOne inkl. Versand und MwSt. frei Haus geliefert - sofern die Finanzierung gesichert ist - das ist deutlich weniger als der angedachte Listenpreis von 199 USD!
Leider fehlen z.Zt. (17.09.2014) noch über 100.000 USD am Ziel von 125.000 USD!

Weitere Unterstützer sind also dringend gesucht!

Kein Risiko: wenn das Finanzierungsziel bis zum 22.09.2014 nicht erreicht wird, gibt's das [external link] Geld zurück!

Hier kann man mitmachen: [external link] indiegogo.com

 

(Ich muss zugeben, dass ich selbst auch noch überlege, ob ich so etwas überhaupt brauche, da ich bereits einen [external link] FiFiSDR besitze. Allerdings ist die Aussicht, einen SDR auch mittels Smartphone oder Tablet-PC zu verwenden, schon sehr reizvoll!!)

 

 


 

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