Über diese Web-Site

Ich war schon immer ein kleiner "Schreiberling". Irgendwie scheint an mir ein Journalist verloren gegangen zu sein. Und so kam es, dass ich mich dazu berufen fühlte mich im Web über mein Hobby auszulassen.

Wie es anfing

Ich fing an mit einer Homepege auf dem für Club-Mitglieder vom DARC unter der Domain mydarc.de zur Verfügung gestellten Web-Server. Das - finde ich - ist ein Super-Service vom DARC. Einen kleinen Nachteil hat er aber: man kann nur statische Seiten (in HTML) hochladen. Modernere Content Management Systeme (CMS) sind nicht möglich. Das ist verständlich, da solche Seiten aktiven Code enthalten und den von den DARC- und VFDB-Mitgliedern finanzierten Server stark belasten würden. Aus Kostengründen ist er dafür nicht ausgelegt.

Warum CMS?

Ich machte mir also Gedanken über Alternativen. Es sollte schon eine Homepage mit einem Content Management System (CMS) sein, da dies das Erstellen und Bearbeiten von Inhalten sowie Änderungen am Erscheinungsbild sehr bequem machen. Alles ist ohne lokal installierte Programme von überall via Web möglich.

Welches CMS?

Ich habe im Web Informationen zu verschiedenen Systemen gesucht. Hilfreich waren mir dabei diese Seiten:

Dann habe ich die Anbieterseiten aufgesucht, um mich über Einzelheiten zu informieren, und diverse Foren durchstöbert, um Benutzererfahrungen zu erkunden. Hinzu kam, dass in meiner Firma im Intranet [external link] Drupal verwendet wird. Laut unseres IT-Managers ein relativ einfach zu installierendes und zu handhabendes System.

Folgende Eigenschaften sollte das CMS haben:

  • Unterstützung von Mehrsprachigkeit
  • Einbindung eines Weblogs
  • Letztendlich ein Layout, das mir gefällt, bzw. sich so einstellen lässt, dass es mir gefällt.
  • Wichtig war natürlich auch, dass es nichts kostet, also am Besten Open Source!

In die engere Wahl kamen neben sehr renomierten Systemen wie [external link] TYPO3, [external link] E107, [external link] Joomla, [external link] Wordpress auch laut Anbieter sehr einfache wie [external link] CMBasic. Letztendlich habe ich mich für Drupal entschieden.

Warum gerade Drupal?

Es schien mir relativ einfach zu handhaben, so dass sich schnell eine Seite installieren und mit Inhalt füllen ließe.

Die anderen "großen" Systeme schienen mir doch etwas überdimensioniert für meine Zwecke. TYPO3 wird beispielsweise für die Internet-Seite meiner Firma verwendet; die Administratoren und Redakteure haben recht lange gebraucht, um sich damit zurecht zu finden - und das sind Profis!

Außerdem gibt es eine sehr rege Anwedergemeinschaft, die sich in Foren austauscht. Das ist als Anfänger oft eine sehr große Hilfe, denn die meisten auftauchenden Probleme hat schon jemand anderes vorher gehabt.
Zudem ist Drupal durch zahlreiche Module um viele Funktionen erweiterbar, denn wer weiß was mir später mal noch so einfällt!

Es fehlt noch ein geeigneter Webhoster!

Nun benötigte ich natürlich noch eine Domain (dl3bc.de) und einen Webhoster. Meine Anforderungen ergaben sich aus der Entscheidung für ein CMS (also Drupal). Das Angebot musste somit folgendes unterstützen:

  • PHP
  • MySQL-Datenbank

Außerdem sollte der Hoster einigermaßen preiswert (nicht billig!) und zuverlässig sein.

Also habe ich wieder im Web recherchiert. Einerseits habe ich mich bei mir bekannten, ebenfalls privat betriebenen Web-Sites erkundigt, welche Hoster die benutzen, andererseits gibt es auf [external link] HOSTtest.de eine komfortable Suche nach unterstützten Funktionen und Informationen zur Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit.

Ich hatte das Gefühl, dass viele kleinere Anbieter oft einen sehr guten Service und eine hohe Zuverlässigkeit bieten, aber oftmals schnell wider vom Markt verschwinden, wohl weil sie sich finanziell verkalkuliert haben.

Lange Rede, kurzer Sinn; letztlich fiel meine Wahl auf [external link] goneo.de.

Und warum goneo.de?

Das Preisleistungsverhältnis schien mir zu stimmen: hohe Zuverlässigkeit bei akzeptablem Preis ("Homepage easy" für 1,95 € pro Monat), inklusive PHP-Unterstützung, MySQL-Datenbank, einer de-Domain, E-Mail etc. Zudem kann man auch gleich über ein CMS nach Wahl (TYPO3, Mambo, Joomla!, Wordpress und eben auch Drupal) verfügen, ohne es selbst installieren zu müssen.

Ob dann wirklich alles so einfach und zuverlässig ist, wird sich zeigen.

Erste Erfahrungen

Die Anmeldung und Freischaltung der Domain bei goneo ging problemlos und sehr schnell. Die Domain und die Zugangsdaten standen bereits am selben Tag zur Verfügung.

Dann ging's an das Aufsetzen von Drupal. Wie bereits erwähnt, kann Drupal mit der bei goneo so genannten 1-Click-Installation gleich mit installiert werden. Das klappte auch auf Anhieb. Allerdings kam Drupal dann mit einer Update-Meldung, da die von goneo installierte Version (6.4) nicht mehr aktuell (6.6) war. Aus Sicherheitsgründen wurde das Update dringend empfohlen.

So habe ich Drupal dann doch manuell installiert bzw. aktualisiert. Das geht folgendermaßen:

  • aktuelle Drupal-Version herunter laden
  • per FTP alles auf den eigenen Server-Bereich heraufladen
    (schade, dass es nicht direkt geht)
  • dann install.php bzw. update.php im Web-Browser starten
    (also z.B. http://www.domain.???/install.php)

Wenn das mal gut geht, dachte ich mir. Aber es ging gut!

Also konnten die ersten Schritte in Drupal unternommen werden: einige beispielhafte Seiten anlegen, mit dem Layout herum spielen etc.

Dabei stellte sich heraus, dass die mitinstallierten Standard-Layouts nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Also machte ich mich auf die Suche nach Alternativen. Fündig bin ich geworden bei [external link] YAML, was heißen soll "Yet Another Multicolumn Layout". Das damit mögliche 3-Spalten-Layout gefiel mir sehr gut. Die Installation klappte auf Anhieb.

Was mich ebenfalls störte war, dass Drupal keinen WYSIWYG-Editor eingebaut hat. Aber auch das ließ sich mittels der Plug-Ins [external link] TinyMCE und ICME beheben.
Die Installation beider Module verlief wieder problemlos. Allerdings hatte ICME einen kleinen Geburtsfehler beim Upload von Bildern und Zugriff auf bereits hochgeladene Bilder. Hier ging es nicht ohne Änderungen am Quellcode, was ich aber ohne PHP-Vorkenntnisse anhand der Angaben in einem Forum (wo weiß ich leider nicht mehr) auch hinbekommen habe!

Es folgten noch Erweiterungen für die Mehrsprachigkeit und Übersetzung von Inhalten sowie das Weblog (Advanced_Blog)

Nach diesen Änderungen kann man Drupal dann recht intuitiv bedienen. So ähnlich hatte ich es mir auch vorgestellt.

Zwischenfazit

Mit goneo habe ich bislang keine Probleme gehabt. Alles läuft stabil und zuverlässig.

Drupal als CMS gefällt mir ganz gut. Ich habe aber auch keinen Vergleich. Auf jeden Fall benötigt es aber dauerhafte Pflege, denn es gibt immer wieder Bugfixes und Sicherheits-Updates, die schnellstmöglich installiert werden sollten. Ansonsten könnte es vielleicht passieren, dass die Web-Site gehackt und zu kriminellen Zwecken missbraucht wird. Das stelle ich mir grauenhaft vor!

Wem es also nur um die Inhalte geht, aber mit der Verwaltung der ganzen Technik dahinter nichts zu tun haben will, dem würde ich dringend von einem CMS abraten!
Dann kommt man mit statischem HTML, welches man lokal mit einen WYSIWYG-Editor wie z.B. dem [external link] Namo Webeditor, mit dem ich zuvor gearbeitet habe, erstellt und per FTP hochlädt auch gut zurecht.

 

Wird fortgesetzt, wenn es neue Erkenntnisse gibt...