Weblog von DL3BC

ARDF im Podcast

Mein Gastbeitrag zum Thema ARDF Amateurfunkpeilen bzw. "Fuchsjagd"   für den Podcast "QTH Germany" steht nun auch einzeln zum Download zur Verfügung.

Im Jahr 2008 hatte ich für den (inzwischen leider eingestellten) Amateurfunk-Podcast "QTH Germany" von Norman, DL6YDY, einen Gastbeitrag über ARDF produziert.

  • Download [internal link] hier (mp3-Datei, ca. 14 min / 17 MB)
  • Die gesamte Folge kann man [external link] hier herunterladen (mp3-Datei, ca. 57 min / 33 MB).
  • Informationen zu dieser Folge findet man auf [external link] Normans Web-Seite.
     

 

 

 

 

3. Kraichgau-FM-Session dieses Mal leider ohne mich

Da ich am 28.12.2010 nicht im Ländle war, konnte ich an der winterlichen FM-Session leider nicht teilnehmen. Angesichts der wirklich sehr weißen Weihnacht wäre ein echter Portabel-Betrieb (im Freien) wohl sowieso kaum möglich gewesen. Ich hätte aber evtl. auf eine Stand-Mobil-Lösung zurück greifen können.

Dominik, DF4IAO, ebenfalls aus Ettlingen, hat sich aber durch nichts abschrecken lassen und ist trotz der Schneemassen mit seinem Campingbus auf den Hohloh gefahren, um vom dortigen Parkplatz auf 950m üNN QRV zu werden. Auf der Homepage des OVs Ettlingen (A24) kann man seinen interessanten Bericht dazu [external link] nachlesen. Beteiligung und Betrieb waren wohl so ähnlich wie bei der 2. FM-Session am 01.08.2010, [internal link] an der ich teilgenommen hatte.

 

 

 

Web 2.0 nun auch bei dl3bc.de

Nach dem Beitritt zu [internal link] "Amateurfunk - Brücke zur Welt" habe ich nun auch noch eine Lizenz zum Zwitschern - auf Neudeutsch: einen [external link] Twitter-Account*.

[ScreenShot]

Über diesen wird künftig hauptsächlich über Updates und neue Blog-Einträge auf dieser Web-Seite informiert. Evtl. gebe ich dann und wann noch die ein oder andere Kurzinfo (ob, wann und wo ich QRV bin oder so) darüber bekannt - mal sehen wofür das gut ist.

*) Für die Älteren (so wie mich ;-) unter Euch:
To twitter heißt auf deutsch zwitschern. Und ähnlich wie die Vögel es tun, kann man mit diesem Dienst alles, was einem so in den Sinn kommt, einfach in die Welt rauspfeifen. Ob alles, was dabei heraus kommt, immer so schön ist wie Vogelgezwitscher sei einmal dahin gestellt.
Einen Vorteil hat das ganze gegenüber dem Vogelgesang allerdings: man muss sich nur das anhören (lesen), was man auch hören (lesen) will. Dazu dient einerseits die Suche auf der Twitter-Seite und andererseits die Funktion "Folgen". Indem man Twitterern folgt, bekommt man deren Äußerungen (Tweets) - und nur die! - nach Login auf der eigenen Twitter-Seite angezeigt.
Weitere Randbedingung: jeder Beitrag ist nur maximal 140 Zeichen lang.
Probiert's am besten mal aus: [external link] twitter.com.

 

 

Community "Amateurfunk - Brücke zur Welt"

Seit Kurzem bin ich Mitglied der [external link] Community "Amateurfunk - Brücke zur Welt", wie man auf der rechten Seite meiner Homepage (Standardansicht) erkennen kann.

Was ist das?

Das ist ein soziales Netzwerk im Internet, ähnlich wie [external link] Facebook oder [external link] SchülerVZ. Es funktioniert allerdings etwas anders. Die Inhalte werden nicht auf den Servern des Betreibers abgelegt, sondern auf der eigenen Homepage. Großer Vorteil: so bleibt man Herr über seine Daten! Die Inhalte werden dann über RSS-Feeds ständig auf Neuigkeiten überprüft.
Beim Besuch der Community-Homepage werden die neuesten Informationen der Mitglieder in Kurzform angezeigt. Bei Interesse an einem Thema klickt man sie an und wird dann auf die Homepage des Mitglieds weiter geleitet, wo man dann weiter lesen kann.

Außerdem kann man die Inhalte der Mitglieder kommentieren und Kurznachrichten á la [external link] Twitter (auch mehr als 140 Zeichen) loswerden.

Kritisch sehe ich die Möglichkeit, sich mittels eines bereits vorhandenen Accounts bei Facebook, Twitter, Google, Yahoo, OpenID oder yiid anzumelden. Damit macht man sich für die Betreiber dieser Services transparenter, da die Login-Daten ja miteinander verknüpft werden müssen und diese Informationen dann irgendwo auf der Welt herumliegen, evtl. auch gehackt werden können usw.
Aber es geht ja auch mit einem separaten Account beim Betreiber [external link] sixgroups.com (INSTANT Communities GmbH in Hamburg).

Was soll das?

Für mich gab es zwei Hauptgründe dort mitzumachen:

  • meine eigene Homepage bekannter zu machen
    Über die Community ergibt sich ein Schneeballeffekt, da die Mitglieder auf Ihren eigenen Homepages die Inhalte der anderen Mitglieder automatisch verlinken können.
  • Kontakt zu Gleichgesinnten
    Gerade private Amateurfunk-Homepages bieten oft sehr interessante Informationen, z.B. Bauvorschläge, Berechnungsgrundlagen für Antennen und Schaltungen etc., für die man in der Fachliteratur oft lange suchen muss. Hier können sie gebündelt werden.
    Vielleicht kann man ja auch mal ein Treffen "on air" und/oder in der realen Welt organisieren.

Mach mit!

Falls Du ebenfalls eine eigene Amateurfunk-Homepage betreibst, solltest Du mitmachen, damit die Community größer und vielseitiger wird.

Aber auch ohne eigene Homepage kannst Du Mitglied der Community werden und so über neue Infos der Mitglieder auf dem Laufenden bleiben.
Außerdem funktioniert der Kurzmitteilungsservice auch ohne eigene Homepage. Mit diesem kann man auch andere interessante Seiten verlinken, Fotos hochladen oder verlinken sowie Videos (z.B. bei YouTube) verlinken.

Ich wünsche dieser Community viel Erfolg und regen Zuwachs!

 

 

 

Neue Web-Site der SOTA-Gruppe Schweiz

Die SOTA-Gruppe Schweiz hat einen sehr schönen neuen Web-Auftritt: [external link] hb9sota.ch. Besonders gefallen mir die Bilder im Bereich Mitglieder, die einen interessanten Überblick über die jeweils verwendete Ausrüstung geben.

 

 

Erfreuliches Ergebnis der zweiten Kraichgau FM Session

 

Inzwischen hat der OV Kraichgau (A22) die Ergebnisse der 2. FM-Session (siehe [internal link] mein Blog-Eintrag vom 2010-08-01) bekannt gegeben:
[external link] http://www.darc.de/distrikte/a/22/fm-session/ 
(Details hier: [external link] FM_SESSION_SOMMER2010_Auswertung.pdf)

Das ist für mich doch recht erfreulich ausgefallen: in der Gesamtwertung bin ich auf Platz 3 gelandet und in der Einzelwertung auf 70cm sogar auf Platz 1 (punktgleich mit DL5UP, jedoch etwas schneller).

Das macht dann doch gleich noch mehr Lust auf's nächste Mal (auch wenn hauptsächlich der olympische Gedanke zählt).

 

 

 

Zweite Kraichgau FM Session

Am Sonntag, dem 1. August 2010, fand die zweite [external link] Kraichgau FM Session statt. Dies ist ein lokaler Kurz-Contest auf dem 2m- und 70cm-Band. Da dieser insbesondere auch für Portabelbetrieb konzipiert war, war ich dieses Mal dabei, nachdem ich beim ersten Mal im Dezember 2009 aufgrund anderer Termine nicht teilnehmen konnte.

Standort

Zunächst habe ich mir per Google Maps / Earth einen guten Standort ausgeguckt, der 1. nicht so weit von meinem Wohnort Ettlingen entfernt sein und 2. praktisch Sichtverbindung in den Kraichgau (ungefähr das Gebiet im Dreieck Heidelberg, Pforzheim, Heilbronn) haben sollte. Die Wahl fiel auf Dobel am nördlichen Rand des Schwarzwaldes. Neben dem dortigen Wasserturm, der fast die höchste Stelle des Ortes markiert, befindet sich eine große Wiese auf 720m Höhe ü.NN. mit freiem Blick Richtung Norden.

Ausblick vom Dobel
Ausblick vom Dobel

Wasserturm Dobel
Wasserturm Dobel

Ausrüstung

Natürlich wollte ich die Sache möglichst professionell angehen, weshalb mir die Gummiwendelantenne meines [internal link] FT-817ND nicht ausreichte. Deshalb nahm ich meine bewährte "Fischgräte" nach [external link] DL4KCJ und meinen Alu-Teleskopmast mit.

Mast mit Antenne
Mast mit Antenne

Die Antenne hatte ich ausnahmsweise vertikal montiert (nicht ganz ideal bei Alutragrohr), da ich davon ausging, dass viele mit Handfunkgeräten oder mobil teilnehmen würden. Es ist ja ein reiner FM-Wettbewerb.

Ich war etwas spät dran, aber nach ca. 20 Minuten Aufbau, gut 5 Minuten vorm Contest-Beginn, war ich QRV.

Contest-Betrieb

Die ersten 10 Minuten verliefen contest like etwas hektisch. Aber kurz danach hörte man fast nur noch die selben Stationen, die man natürlich bereits im Log hatte. Dann und wann kamen aber noch neue Stationen hinzu, auch solche, die eher zufällig in den Contest hinein geraten sind, aber dann doch brav Rapports und QSO-Nummern verteilten. Insgesamt schätze ich das Teilnehmerfeld auf ca. 10 Stationen, von denen wahrscheinlich jeder jeden gearbeitet hat. Ich bin mal gespannt auf die Auswertung.

Nach einer Stunde war dann QSY auf 70cm angesagt. Dort war das Teilnehmerfeld noch übersichtlicher und nach spätestens einer viertel Stunde abgearbeitet. Ich hörte danach nur noch die Klubstation DK0KG/p des veranstalteneden OVs Kraichgau (A22) fleißig CQ rufen, jedoch ohne große Resonanz.

DL3BC/p in action
DL3BC/p in action

sonst noch

Deshalb habe ich dann die Antenne in horizontale Polarisation gebracht und mich in den SSB-Bereich begeben. Ganz schön mutig, hier an einem Sonntag-Nachmittag ohne besondere Bedingungen CQ zu rufen! Nach einigen vergeblichen Rufen hörte ich dann jedoch eine französische Station ebenfalls CQ rufen, die dann auch noch ins Log kam, wenn auch die Verbindung extrem an der Grasnarbe war. Zum Glück war die Gegenstation technisch wesentlich besser ausgerüstet als ich (4x 23-Element Flexa-Yagi, damit kann man EME machen)!
Danach habe ich mein Glück dann noch auf 2 Meter SSB versucht. Es kam noch eine Verbindung nach Kassel zustande, die ebenfalls so an bzw. unter der Grasnarbe war, dass der QSO-Partner leider meinen QTH-Locator trotz zig-maliger Wiederholung nicht aufnehmen konnte.
Es folgten noch ein paar Klön-QSOs in die nähere Umgebung (Neustadt/Weinstraße, Landau, Wörth, Karlsruhe) mit natürlich mehr als ausreichenden Rapporten, bevor ich dann langsam Hunger bekam und alles wieder abbaute.

Fazit:

Alles in Allem war es trotz geringer Teilnehmerzahl bei der FM Session ein netter Funknachmittag in freier Natur. Ein Vorteil war, dass man durchaus auch noch Zeit für einen kurzen Schnack hatte.
Vielen Dank an die Veranstalter für die Vorbereitung und nun folgende Auswertung. Es ist zu wünschen, dass dieser Wettbewerb künftig bestehen bleibt und nach und nach mehr Teilnehmer an sich zieht. Ich würde jedenfalls raten noch durchzuhalten!
Um die Attraktivität des Wettbewerbs zu erhöhen, könnte man die Regeln vielleicht dahin gehend ändern, dass die Punktzahl (zusätzlich?) von der überbrückten Entfernung abhängig ist. Damit würde man auch einen Anreiz für Teilnehmer außerhalb der näheren Umgebung des Kraichgaus geben (ähnlich des [external link] BBT, der ja auch Teilnehmer weit außerhalb Bayerns hat).

 

Noch zwei Impressionen:

FT-817ND und Log
FT-817ND und Log

Mein Standort mit Wasserturm 
Mein Standort mit Wasserturm

 

 

 

 

 

Erprobung der Maßbandantenne "im Feld"

Nach dem [internal link] verregneten Bastelnachmittag folgte ein trockener, aber nicht zu heißer Sommersonntag. Ideale Bedingungen also, um die fertig gestellte Portabel-Antenne auszuprobieren.

Da unser Garten für einen Dipol voller Länge für das 80m-Band zu klein ist, ging's raus "auf's Feld". In der Nähe gibt es eine Hochebene mit Feldern und einigen Obstbäumen, die mir geeignet schien. Die Aufhängung sollte als Inverted-V an meinem 12m-GFK-Mast von Spiderbeam erfolgen.

Auf dieser Hochebene befindet sich auch ein Jägerhochsitz, an dem ich den Mast zunächst befestigen wollte. So bräuchte ich, keine zusätzliche Abspannung, was das Aufstellen ganz allein enorm erleichtern würde. Aufstellen und Befestigen ansich waren auch kein Problem, jedoch erwies sich das Mittelteil des Dipols wohl doch als ein wenig zu schwer, so dass sich der Mast heftig durchbog:

durchgebogener Mast

Der recht starke Wind machte die Angelegenheit nicht weniger bedrohlich, so dass ich mich entschloss, den Mast wieder einzuholen und das Mittelteil direkt am Jägerhochsitz zu befestigen.

Befestigung des Mittelteils am Hochsitz

Jägerhochsitz mit KW-Antenne
Wohl der einzige Jägerhochsitz mit KW-Antenne in DL!

Der Speisepunkt war nun immerhin auch noch in 5-6 Metern Höhe und die Enden wurden so abgespannt, dass sie ca. 1m über dem Boden waren.

Dipolende abgespannt
Dipolende abgespannt

Theoretisch hatte ich für Resonanz bei 3,6 MHz eine Länge von ca. 19,8m für jede Hälfte errechnet (ca. 3% kürzer als ein gestreckter Dipol). Praktisch erwies sie sich als zu lang. Da ich meinen Antennenanalysator mitgenommen hatte, war dies ruckzuck klar: die Resonanz lag bei ca. 3,37 MHz. Per Dreisatzrechnung ist dann aber die korrekte Länge (ca. 18,5m) schnell ermittelt und dank Maßbandskala auch schnell eingestellt.

In der Praxis musste die Antenne also über 1m kürzer sein als berechnet, um resonant zu sein. Ich führe dies hauptsächlich auf die geringe Höhe der Strahlerenden über Boden (ca. 80-100cm) sowie die aufgerollten Endstücke der Maßbänder zurück. Letztere wirken wie Endkapazitäten, also zusätzlich mechanisch verkürzend bzw. elektrisch verlängernd.

Ich bin mal gespannt, ob die Werte an anderem Ort reproduzierbar sind.

Da die Antenne nun schon mal hing, habe ich noch zwei QSOs in PSK31 gefahren bevor es dann aufgrund des Winds auch etwas kühl wurde und ich alles wieder eingepackt habe.

Stillleben mit Funkgerät und MDA
Stillleben mit Funkgerät und MDA

DL3BC/p in action!
DL3BC/p in action!

DL3BC/p in action, die Zweite!
DL3BC/p in action, die Zweite!

Schöne PSK31-Signal aus PA auf dem MDA!
Schöne PSK31-Signale aus PA auf dem MDA!

Fazit:

  • Der Maßbanddipol ist praktisch zum Mitnehmen.
  • Jedes (Amateurfunk-)Band ist einfach einstellbar.
  • Das Mittelteil ist evtl. etwas zu schwer für die oberste Spitze des sonst sehr stabilen Spiderbeam-Masts => ich baue vielleicht nochmal eines ohne Balun/Mantelwellensperre.
  • Die Maßbänder haben eine höhere Windlast als einfache Drähte, was aber bei 1cm Breite noch nicht zu kritisch ist.
  • Beim Hantieren mit den Bändern sollte man evtl. Arbeitshandschuhe tragen, da man sich damit schneiden kann.
  • Es hat Spaß gemacht, damit zu experimantieren (und das ist das Wichtigste)!

 

 

Bastelprojekt: Maßband-Dipol

Mir schwebte schon länger vor, für Portabel-Zwecke einen Kurzwellen-Dipol aus zwei Stahlbandmaßen zu bauen. Ideal erschien mit die Idee, die benötigte Länge auszurechnen und dann einfach per Maßbandskala einzustellen. Außerdem hätte man so eine recht kompakte Einheit für den Rucksacktransport.

Bislang ist es jedoch an geeigneten Maßbändern gescheitert, denn die Antenne sollte noch im 80m-Band nutzbar sein. Somit bräuchte man 2 Maßbänder á 20m Länge. Bei einem Baumarktbesuch habe ich sie nun entdeckt: 20m lang und 1cm breit (viele der längeren Maßbänder sind breiter und damit schwerer und unhandlicher).

Ein verregneter Nachmittag reichte, um daraus einen Portabel-Dipol zu bauen. Dabei ging's hauptsächlich um die Einspeisung. Diese sollte nicht auf der Rollenseite erfolgen, weil dies elektromechanisch nur sehr schwer zu realisieren gewesen wäre. Vielmehr sollte sie sozusagen an den Nullpunkten der Maße erfolgen. Die je nach Frequenz nicht benötigten aufgerollten Meter Maßband spielen ja für die Resonanz keine Rolle (das stimmt nicht ganz: sie wirken, wie Endkapazitäten, ein wenig mechanisch verkürzend bzw. elektrisch verlängernd).

Hier meine Skizze dazu:

[klicken für Vergößerung]

Das Endprodukt ist dann auch recht ähnlich geworden ;-)

Mittelteil
Mittelteil

Detail Speisung
Detail der Speisung

gesamte Antenne
gesamte Antenne

Rückseite des Mittelteils
Rückseite des Mittelteils mit Aufnahme für das oberste Segment meines GFK-Masts

Mittelteil demontiert
Mittelteil demontiert

Die Speisung erfolgt nicht über einen Balun, sondern über eine Mantelwellensperre nach HB9ABX. Dazu habe ich insgesamt 12 Windungen RG174 über einen Ringkern FT140-43 gewickelt, jeweils 6 Windungen in gegensätzlichem Wickelsinn, was gemäß HB9ABX besonders kapazitätsarm sein soll. Man hätte auch 2x 5 Windungen RG58 nehmen können (der Kern ist groß genug), aber das hatte ich gerade nicht zur Hand - genausowenig wie einen kleineren Kern des selben Materials.

Technische Daten:

  • Länge: max. 40m (2x 20m)
  • Gesamtgewicht: 970g (Mittelteil und beide Maßbänder)
  • Speisung: koaxial, 50 Ohm (PL-Stecker)
  • Anpassung Koaxialkabel - Symmetrische Antenne: Mantelwellensperre nach HB9ABX
  • Belastbarkeit: 100W CW (nach HB9ABX aufgrund des verwendeten Kabels RG174 für die Mantelwellensperre)
  • reine Schönwetter-Antenne, da keinerlei Feuchtigkeitsschutz vorhanden!

Am nächsten Tag war das Wetter besser. So konnte gleich die praktische Erprobung "im Feld" (fast wörtlich zu nehmen) erfolgen: siehe [internal link] Blog-Eintrag vom 25.07.2010.

 

 

HAM RADIO Friedrichshafen 2010

Nach 2008 war ich in diesem Jahr das zweite Mal auf der [external link] HAM RADIO in Friedrichshafen. Hier ein paar Momentaufnahmen.

Mein erster Weg führte mich wieder in die Flohmarkthallen:

HAM RADIO 2010
Wie immer ein reichhaltiges Angebot...

HAM RADIO 2010
...für jede und jeden ist mindestens eine Kleinigkeit dabei...

HAM RADIO 2010

HAM RADIO 2010
...aber ein kritisches Auge sollte man dabei immer haben...

HAM RADIO 2010
...professionelle Messtechnik (auf dem vorletzten Stand der Technik) für den Amateur...

HAM RADIO 2010
...dito...

HAM RADIO 2010
...wenn auch nicht immer für Jedermanns Geldbeutel...

HAM RADIO 2010
...oder ganz altes, aber robustes Zubehör (hier Antenenanpassgerät in olivgrün)...

HAM RADIO 2010
...Schätze nicht aus Omas Schatz- aber Musiktruhe...

HAM RADIO 2010
...noch ein Schätzchen...

HAM RADIO 2010
...auch die passende Ersatzröhre war bestimmt dabei...

HAM RADIO 2010

HAM RADIO 2010
...und immer wieder überteuerte alte Laptops...

HAM RADIO 2010
..."Den hatte ich damals immer mit im Freibad!"...

HAM RADIO 2010
...da lacht das Sammlerherz...

HAM RADIO 2010
...auch Kleinteile ohne Ende...

HAM RADIO 2010
...ach so!

HAM RADIO 2010
...den Verkäufer!

HAM RADIO 2010
...vor 22 Jahren noch geheime Verschlusssache...

 

Nun die Halle der Profihändler:

HAM RADIO 2010
...auch hier ist einiges los...

HAM RADIO 2010
...trotz (echten!) Messepreisen...

HAM RADIO 2010
...kann (sollte!) man auch hier handeln...

HAM RADIO 2010
...da isser wieder (Objekt der Begierde: Hilberling PT-8000)...

HAM RADIO 2010
...indirektes Selbstportrait...

HAM RADIO 2010
...kein Selbstportrait...

HAM RADIO 2010
...QRO-Anpassgerät...

HAM RADIO 2010
...der Nachwuchs lötet...

HAM RADIO 2010
...auf die Dauer hilft nur Power (nix für QRP-ler)...

HAM RADIO 2010
...Ham's Freund und Helfer...

HAM RADIO 2010
...[off topic] einer der Renner: RC-Helikopter...

HAM RADIO 2010
..."nein, ich bin noch nicht soweit"...

HAM RADIO 2010
...man kann auch per Einseitenband-Reisen anreisen...

 

Fazit:

Auch dieses Mal war's wieder interessant, auch wenn's nicht jedes Jahr unbedingt sein muss, wenn man nicht etwas ganz konkretes sucht.

Auf jeden Fall war's ein sehr schönes Wochenende mit der XYL am Bodensee und dazu noch bei Superwetter!

 

 

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