Weblog von DL3BC

Merkwürdigkeiten auf der HAM RADIO 2016

Nach ein paar Jahren Pause war ich endlich mal wieder auf der HAM RADIO in Friedrichshafen, der größten Amateurfunkmesse Europas. Da sich die Bilder von Jahr zu Jahr gleichen, gebe ich hier nur ein paar mir aufgefallene Besonderheiten zum Besten.

Denglish zur Begrüßung:

Welcome zur HAM RADIO

Ja, was nun? Entweder wir begrüßen unsere deutschsprachigen Besucher mit "Willkommen zur..." oder unsere internationalen mit "Wecome to...". Hier hat man sich offenbar für einen goldenen(?) Mittelweg entschieden!

 

Der FUNKAMATEUR präsentiert sich als "Die Alternative"

FUNKAMATEUR - Die Alternative.

Alternative für was? Für die CQ DL, das Vereinsorgan des DARC oder für das aus einem Weblog hervor gegangene, brandneue Amateurfunkmagazin HAMSPIRIT.de, dessen Erstausgabe kostenlos verteilt wurde:

HAMSPIRIT.de

 

Der hat aber einen laaaaaaaaaangen (Antennenspargel im Rucksack):

Laaaaaanger (Antennenspargel)

Dagegen fällt die als Stuhl getarnte Stealth-Satellitenantenne wohl kaum auf:

Stealth Satellintenantenne

 

Glückliche Käufer musealer Artikel:

Glueckliche Kaeufer (I)

Was die XYL wohl davon hält?

Was auch immer wieder schön zu sehen ist, sind die liebevoll gestalteten Autokennzeichen deutscher Funkamateure:

Hier ein allgemeiner Anruf auf dem 40-Meter-Band aus Fürstenfeldbruck:

CQ 40

Dieser DXer trägt etwas dick auf und wünscht 74 statt 73...:

DX 74

...während sowohl der Schwabe...

CQ 73

... als auch der Badener schon gleich beim Anruf schön grüßen:

CQ 73 55

In Bayern hingegen weiß man, was richtig ist, wie es gleich zwei Beispiele belegen:

VY 73 (I)

VY 73 (II)

 

DL5WM mag Telegrafie und gute (oder gelogene?) Rapporte:

CW 599

 

Ob dieser Old Man vielleicht schon so viel vom "Geist des Weines" aus seiner Heimatstadt getrunken hat, dass er nur noch Schnapszahlen sieht?:

OM 333

...oder dieser Kölner möglicherweise schon ein very Old Man ist, nämlich 2500 Jahre alt ist?:

OM 2500

Man weiß es nicht!

 

Ich mach jetzt mal lieber QRT!

 

 

 

 

 

Unter DK0KG/p beim Deutschen Burgentag

Am Sonntag, dem 1. Mai 2016, habe ich als DK0KG/p am [internal link] Deutschen Burgentag teilgenommen. Auf unserer OV-Webseite habe ich dazu bereits einen [external link] Bericht veröffentlicht. Hier noch einige weitere Hintergründe dazu:

Turmberg-Turm Karlsruhe-Durlach

Vorbereitungen

Zunächst musste ein geeigneter Standort gefunden werden, der folgende Kriterien erfüllen sollte:

  1. gelistet als Referenz für das [internal link] Badische Burgendiplom, [external link] COTA und [external link] WCA
  2. nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt
  3. einen Bezug zum Kraichgau, da ich dem OV Kraichgau (A22) angehöre, das Badische Burgendiplom von diesem heraus gegeben wird und ich dessen Klubstationsrufzeichen nutzen wollte

Meine Wahl fiel auf den [external link] Turmberg in Karlsruhe-Durlach. Durlach liegt sozusagen auf der Grenze zum Kraichgau, so dass man von dem ehemaligen Burgturm den gesamten Kraichgau im wahrsten Sinne des Wortes überblicken kann. Außerdem benötige ich mit dem Auto nur ca. 15 Minuten bis dahin.

Dann habe ich die Ausrüstung zusammen gestellt. Wegen der Bedeutung des Ereignisses für unser Burgendiplom wollte ich auf jeden Fall ein halbwegs starkes Signal erzeugen. Somit schied QRP-Betriebmit kleiner Leistung für mich aus. Ich entschied mich, mein kürzlich (gebraucht) erworbenes [external link] Yaesu FT-857D mitzunehmen. Die Stromversorgung kam aus einem (ebenfalls kürzlich neu erworbenen) [external link] LiFePO4-Akku mit 12 Ah Kapazität. Die meiste Zeit habe ich mit 30 Watt Ausgangsleistung gearbeitet und habe gute Rapporte erhalten.
Als Antennen nahm ich meine bewährte [internal link] MP1 und meine Up&Outer mit 6m-GFK-Mast mit.
Für UKW-Betrieb via Relais habe ich noch zusätzlich mein Handfunkgerät [external link] Kenwood TH-F7E eingepackt.
Damit ich es einigermaßen bequem hatte, kam noch ein kleiner Camping-Tisch und ein Falthocker mit. Schließlich plante ich ja einige Stunden QRVsendebereit zu sein.

Meine Portabel-Station auf dem Turmberg
Meine Portabel-Station auf dem Turmberg

Up&Outer-Antenne am 6m-GFK-MastFunkbetrieb

Nach dem Schweiß treibenden Besteigen des Turmberg-Turmes habe ich zunächst einige QSOsFunkverbindungen mit OV-Kollegen über das Relais Steinsberg DB0NP auf dem 70cm-BandUKW-Amateurfunkband gefahren.
Dann habe ich meine Up&Outer für das 20m-BandKurzwellen-Amateurfunkband aufgebaut und lange "CQ COTA" / "CQ Castle Activity Day" gerufen. Die Ausbeute war nur ein einziges QSO mit Portugal. Zwischenzeitlich habe ich anderen Besuchern des beliebten Aussichtsturms immer wieder Auskunft darüber gegeben, was ich da eigentlich mache. Nach einiger (zu langer) Zeit merkte ich aber, dass das Rufen auf 20m nichts bringt und habe meine MP1-Antenne für das 40m-Bandebenfalls ein Kurzwellen-Amateurfunkband startklar gemacht.
Auf 40m war die Resonanz sehr gut. Ich konnte einige andere Burgen in DL arbeiten, sowie etlichen europäischen Stationen zu neuen COTA-/WCA-Referenzen verhelfen. Nachdem mich Jens (DL7ACN) im Cluster gespottet hatte, gab es für ca. 30 Minuten sogar ein richtiges kleines Pile-up.

Zum Glück blieb es die ganze Zeit über trocken. Der angeküngigte Regen kam erst, nachdem ich bereits wieder vom Turm abgestiegen und auf dem Weg zum Auto war. Allerdings wehte die ganze Zeit über ein starker und ziemlich kühler Wind, so dass ich etwas durchgefroren ins Auto stieg und mich auf einen heißen Tee zuhause freute.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

Für meine allererste Burgenaktivität am Burgentag sind die 38 QSOs gar nicht so übel. Aber trotzdem:

  • Auf das 20m-Band werde ich wohl verzichten.
  • Für 40 Meter würde ich dann eine leistungsfähigere Antenne mitnehmen (z.B. einen Dipol als Inverted-V am GFK-Mast).
  • An einem so stark von Besuchern frequentierten Ort ist es sinnvoll, wenigstens zu zweit zu sein. Dann kann man sich mit Funkbetrieb und Fragen beantworten abwechseln. Somit kann solch eine Aktivierung auch eine gelungene öffentlichkeitswirksame Aktion sein!

Beim Funkbetrieb
Während des Funkbetriebs

 

 

 

Deutscher Burgentag am Sonntag, 1. Mai

Burg HohenbadenWie in jedem Jahr findet am 1. Mai wieder der Deutsche Burgentag statt. An diesem Tag werden viele Burgen und Schlösser von Funkamateuren in ganz Deutschland "in die Luft" gebracht. Dies ist eine gute Gelegenheit, für die verschiedenen Burgendiplome Punkte zu sammeln bzw. aktiv zu vergeben.

Im Distrikt Baden ruft der OV Kraichgau (DOK A22) als Herausgeber des Badischen Burgendiploms alle Funkamateure auf, sich daran zu beteiligen. Ich selbst werde dabei die Klubstation DK0KG/p auf dem Turmberg in Karlsruhe-Durlach voraussichtlich auf dem 40- und dem 20-Meter-Band aktivieren.

Weitere Informationen zum Deutschen Burgentag und dem Badischen Burgendiplom sind auf der Web-Seite des OVs Kraichgau zu finden: tinyurl.com/a22bt16.

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Bild: Burg Hohenbaden by A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) (Own work) [FAL or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

Das Badische Burgendiplom

Wie [internal link] bereits berichtet, bin ich seit kurzem Mitglied im [external link] DARC OV Kraichgau (A22) und habe mich auch gleich aktiv ins Vereinsleben eingebracht, indem ich das Amt des Diplommanagers übernommen habe. Dieser OV gibt nämlich seit 2008 das Badische Burgendiplom heraus.

Nur leider hat das Diplom bislang noch keine große Resonanz gehabt. Um genauer zu sein: es wurde noch kein einziges beantragt. Das ist wirklich sehr schade um die schmucken Diplome, die Badische Schlösser und Burgen zeigen:

Badischen Burgendiplom GOLD

Badisches Burgendiplom "Gold": Schloss Heidelberg

 

Badischen Burgendiplom SILBER

Badisches Burgendiplom "Silber": Schloss
Ortenberg


Badischen Burgendiplom BRONZE

Badisches Burgendiplom "Bronze": Burg Steinsberg

Die Frage war also, warum sich bislang so wenige für dieses Diplom interessiert haben, zumal andere ähnliche Diplome, wie das [external link] Sächsische Burgendiplom, sehr erfolgreich sind. Die Analyse ergab zwei mögliche Gründe:

a) Das Diplom ist zu schwierig zu erwerben.

b) Aktivierungen von Burgen/Schlössern werden nicht honoriert, da sie keine Diplompunkte bringen.

Punkt b kann auch eine Ursache für Punkt a sein, denn wenn zu wenige Aktivierungen stattfinden, kann auch der Burgen-"Jäger" keine Punkte sammlen.

Aus diesen Überlegungen heraus wurden die Ausschreibungsbedingungen jetzt geändert:

a) Die Mindestpunktzahlen für die einzelnen Diplomklassen (Gold, Silber, Bronze) wurden leicht gesenkt, um die Messlatte nicht zu hoch zu hängen. Hier stand das Sächsische Burgendiplom Pate.

b) Diplompunkte können nun auch durch Burgenaktivierungen erworben werden.

Wir (der OV-Vorstand und ich) erhoffen uns davon eine Belebung der Nachfrage. Ich selbst will meinen aktiven Anteil in Form von Aktivierungen gern dazu beitragen.

In diesem Sinne wünsche ich allen 55 beim Erarbeiten des Badischen Burgendiploms!

Hier findet Ihr alle notwendigen Informationen dazu:

[external link] http://www.darc.de/distrikte/a/22/burgen-diplomaward/

 

 

 

 

 

 

 

Nachtrag zum Artikel "Elektrosensibilität"

Zu meinem Blogeintrag [internal link] Reizwort "Elektrosensibilität" habe ich nun bei [external link] Antons Funkperlen ein passendes Gegenmittel gefunden:

HOMEDA ELEKTROSMOG C30
homöopathisch aufbereitete Substanz:
50Hz, 1,3-30 Mhz, -145 Mhz, 435 Mhz, - 2300 MHz

Beispielbild Globuli-Kügelchen

also ein homöopatisches Arzneimittel, das die Auswirkungen des sogenannten Elektrosmogs auf den menschlichen Organismus verhindern oder zumindest verringern soll. Das passt wie die Faust auf's Auge: wer "elektrosensibel" ist, glaubt auch an die [external link] Homöopathie, die in meinen Augen eine einzige Riesengelddruckmachinerie ist!

Ich hatte zuerst an einen Scherz gedacht, aber mit einem bisschen (nein, nicht G**glen, sondern) [external link] DuckDuckGoggeln habe ich das Medikament auf der [external link] Hersteller-Website gefunden - und auch noch einen [external link] SZ-Artikel, in dem die Herstellung beschrieben wird: "eine Trägersubstanz wie Wasser oder Alkohol [wird] mit elektromagnetischen Wellen in verschiedenen Frequenzbereichen bestrahlt",  dann "30 Mal in einem Verhältnis 1 zu 100 verdünnt [,...] auf Zuckerkügelchen aufgetragen und für etwa 13,50 Euro je zehn Gramm verkauft".

Superidee! Das kriege ich mit meinem Equipment auch hin und verkaufe die Kügelchen dann an meine elektrosensiblen Nachbarn, so dass ich dann nach Herzenslust losfunken kann!

 

 

 

 

 

Ich habe jetzt zwei DOKs!

DARCVFDB


Seit 1. Dezember 2015 bin ich neben dem [external link] VFDB auch Mitglied im [external link] DARC.

Damit kann ich nun zwei DOKs vergeben: Z02 für den [external link] Ortsverband Bremen des VFDB und A22 für den [external link] Ortsverband Kraichgau des DARC!

 

Deshalb bin ich jedoch nicht Doppelmitglied geworden!
Aber warum dann?

Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass der OV Kraichgau ein sehr aktiver Ortsverband ist. Er betreibt eine sehr effektive Öffentlichkeits- und vor allem Jugendarbeit sowie ein sehr aktives Vereinsleben. Dies hat einen stetigen Mitgliederzuwachs und ein Absinken des Durchnittsalters der OV-Mitglieder zur Folge, was in Zeiten allgemeinen Klagens über Mitgliederschwund und Überalterung ein sehr gutes Zeichen ist.

Im Sommer dieses Jahres war ich nun in Kontakt mit dem damaligen Diplommanager des vom OV Kraichgau herausgegebenen [external link] Badischen Burgendiploms. Dabei berichtete er mir, dass er beabsichtigt diese Funktion aufzugeben und einen Nachfolger sucht und ob ich dies nicht übernehmen wolle... Ich habe nicht lange nachgedacht und zugestimmt [Update 30.12.2015: [internal link] neuer Blog-Eintrag dazu].
Ich hätte diese Funktion wohl auch als Nur-VFDB-Mitglied ausüben können, aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis, richtig dazu gehören zu wollen. Ein paar Wochen, etliche E-Mails mit Holger und dem OVV Jens und einen OV-Abend später habe ich dann den Mitgliedsantrag ausgefüllt.

Auf jeden Fall freue ich mich auf viele künftige gemeinsame Erlebnisse mit den Mitgliedern und Freunden des OV Kraichgau!

Ja, und warum nun Dopplelmitglied und kein Wechsel vom VFDB in den DARC?

Weil ich mich dem VFDB durch meine über 35-jährige Mitgliedschaft immer noch sehr verbunden fühle!

Hier noch zwei Links zum OV Kraichgau:

[external link] Website A22

[external link] facebook

 

 

 

 

 

 

Ham Radio for Peace

For Paris 13 Nov 2015:

Ham Radio for Peace

Creative Commons Lizenzvertrag
Ham Radio for Tolerance Friendship Peace von DL3BC.de ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

 

 

 

 

Reizwort "Elektrosensibilität"

Ich bin ja eigentlich jemand, den nichts so leicht aus der Ruhe bringt (jedenfalls nach außen hin), aber wenn ich auf Menschen treffe, die meinen, von "Strahlung", "Elektrizität", "Strom" oder, oder..., Kopfschmerzen oder andere Symptome zu bekommen, stellen sich bei mir (mindestens) die Nackenhaare auf!

Hier ein paar Beispiele aus meinem näheren und entfernteren Bekanntenkreis (nix erfunden, jedoch sinngemäß wieder gegeben, ehrlich!):

Funkwecker

Funkwecker

"Was?! Du hast einen Funkwecker auf Deinem Nachttisch stehen?!! Kein Wunder, dass Du an Krankheit XY leidest!"

"Hä? Was? Warum das denn?"

"Naja, der strahlt doch die ganze Nacht Funkwellen ab!"

"Aha - alles klar!" <nackenhaarsträub> und in Gedanken: "Auha, nun mal gaaaaaaanz ruhig bleiben! Ich will es mir mit E. ja nicht verscherzen, wir laufen uns ja fast täglich über den Weg."

Bild: von Hannes Grobe (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Babyphon

Babyphon"Unsere Nachbarn haben jetzt ein Babyphon in ihrem Schlafzimmer, das Wand an Wand mit unserem liegt. Seit dem schlafe ich so unruhig."

"Ahja!" <fußnägelaufroll> und wieder gaaaaanz cooooool bleiben!

Bild: By Cschirp (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Mikrowelle

Bild: By Ellywa at nl.wikipedia [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5], from Wikimedia Commons

Mikrowelle"Bekannte von mir fühlen sich jedes Mal, wenn ihr Sohn sie besucht, so unwohl und konnten sich nicht erklären warum."

"Haben sie sich mit ihm gestritten oder warum?"

"NEIN! Jetzt wissen sie, dass er ein Mikrowellengerät hat, mit dem er sich (ganz der Junggeselle) sein Essen zubereitet."

"Ach so! So einen Fraß mag ich auch nicht. Aber das ist doch seine Sache. Deshalb muss man sich doch nicht verkrachen!"

"Neee, doch nicht wegen des Essens! Nein, die Mikrowelle strahlt doch, er nimmt die Strahlung durch das Essen auf und verteilt sie dann überall in seinem Umfeld, also auch wenn er bei seinen Eltern zu Besuch ist. Und das spüren die dann."

"Na klar ist die so genannte Mikrowellenstrahlung potenziell gesundheitsschädlich. Aber haben Sie sich schon einmal mit dem Wirkmechanismus von Mikrowellenstrahlung beschäftigt? Die wirkt 1. nur so lange sich die Speise im Mikrowellengerät befindet und 2. ist das Essen danach zwar heiß, aber es strahlt die Mikrowellen NICHT ab und es sind auch keine 'drin'! Und außerdem (3.) ist das Mikrowellengerät so abgeschirmt, dass keine Strahlung nach außen dringen kann. Somit KANN auch der Sohn nach Zubereitung und Verzehr einer Speise 'aus der Mikrowelle' NICHT STRAHLEN!" <lautwerd> <gereiztfühl>

"Ja, da sind Sie also auch auf die Argumente der Industrielobby hereingefallen! Das sagen die doch nur, um uns zu beruhigen und ihre schädlichen Produkte weiter verkaufen zu können!"

Hirn!!!!In Gedanken: "Herr, lass Hirn regnen!!!"
Aus meinem Mund kommt aber: "Es gibt nun einmal bestimmte Naturgesetze, nach denen sich alles im Universum verhält. Ich habe übrigens Elektrotechnik studiert und nehme für mich in Anspruch, diese im Großen und Ganzen verstanden zu haben!"
Bild: von artwork by Patrick J. Lynch, Kuebi = Armin Kübelbeck [Public domain oder CC BY 2.5], via Wikimedia Commons

"Ja, diese Naturgesetze sind aber alle falsch! Sie berücksichtigen nie die feinstofflichen Komponenten..."

Wieder in Gedanken: "FEINSTOFFLICH!! Noch so ein Reizwort!"
Gesprochenes Wort "So! Ich muss dann mal los. Schönes Wochenende noch!"

Fazit

Gegen solche Argumente kommt man einfach nicht an! Leider sind diese Menschen absolut unzugänglich für naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Sicher haben wir noch nicht alles zwischen Himmel und Erde erforscht, aber einfach alles anzuzweifeln, was durch wissenschaftliche Studien mehrfach belegt ist, nur weil es in die eigene verquaste Ideologie nicht passt, ist auch kein Weg, auf dem eine fruchtbare Diskussion möglich wäre.
Schade! Andererseits habe ja nicht ich die Kopfschmerzen ;-)

PS:

Angeregt wurde ich zu diesem Traktat durch die [external link] Meldung auf der DARC-Website zum [external link] Bericht der EU-Kommission zu EMF-Hypersensibilität [in englischer Sprache], der auch mal wieder zu dem Schluss kommt, dass von elektromagnetischen Feldern keine Schädigung der Gesundheit ausgeht - vorausgesetzt natürlich, dass die gesetzlichen Grenzwerte etc. eingehalten werden!

 

 

 


Kann man nicht meckern: Ergebnis der Kraichgau FM-Session vom Dezember online

Ich hatte am 28.12.2014 mal wieder an der [external link] Kraichgau FM-Session [internal link] teilgenommen. Inzwischen sind die Ergebnisse [external link] online.

Gesamtergebnis der Kraichgau FM-Session am 28.12.2014

Angesichts meiner eher spartanischen Ausstattung (Magnetfußantenne auf dem Autodach, 5W Ausgangsleistung) gibt es an meinem 8. Platz in der Gesamtwertung nichts zu meckern.

Allerdings fällt der ernorme Punktevorsprung des Erstplatzierten DL0PH (Clubstation des DARC OV Pforzheim, A12) gegenüber dem Rest des Teilnehmerfeldes auf: 75% mehr Punkte als der Zweite (und fast 3x so viel wie ich - naja, das war nicht so schwer), obwohl er in der gleichen Kategorie (max. 7 Watt Ausgangsleistung, ohne Stromversorgung aus dem Netz) angetreten ist.

Daher interessierten mich sehr die verwendete Antenne und der Standort. Und ich bin über Umwege auf der [external link] Facebook-Seite des OVs Pforzheim fündig geworden: den Bildern nach zu urteilen wurde ein Vertikal-Rundstrahler (vmtl. von [external link] Diamond) verwendet; der Standort war demnach in [external link] Neulingen, nördlich von Pforzheim in ca. 300m NHNNormalhöhennull = ü.N.N.. Höhe hatte ich deutlich mehr (700m NHN), Antennengewinn allerdings deutlich weniger (0 dBdDezibel gegenüber Dipolantenne).

Was lernen wir daraus?
Beim nächsten Mal werde ich wieder eine bessere Antenne verwenden! Sicher trugen auch noch andere Kriterien, wie gute Betriebstechnik aufgrund von Contest-Erfahrung etc., zum Erfolg von DL0PH bei.

zur Info:
Der Termin für die nächste FM-Session steht auch schon fest: Sonntag, 19.07.2015, also bis dahin: AWDHAuf Wiederhören!

 

 

 

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